Die Erlösung des Leibes - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Wie sagen die Schriftgelehrten? 247 „Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind“ (2. Kor. 5,14). Es wurde! Du aber sagst: „Ich fühle und spüre das alles doch gar nicht!“ Gott dagegen sagt: „Ich habe das in Christus getan. Du bist in IHM!“ Wenn du dich im Glauben gegen dieses „Für-dich-Nichtseiende“ auflehnst und gleichzeitig sprichst: „Es wurde!“, dann wird es sein – weil es bereits so ist! Unser „Es wurde“, das wir sprechen, ist nichts anderes als ein Niederreissen der Finsternis und der Lüge, die dieser Bezeugung Gottes, was Er nämlich bereits in uns getan hat, ein Ende setzt. Biblischer Glaube ist nichts anderes, als die von Gott bezeugten Dinge zu verwirklichen und im Gehor- sam über den eigenen Schatten zu springen, Dinge zu tun, die niemand aus sich selbst tun kann. So wahr Adam mit dem Mund ass, müssen wir mit dem Mund aussprechen, gleichsprechen mit Gott. So werden wir vom Tod zum Leben übergehen: Wir verleugnen alles, was das Gegenteil von der Heiligen Schrift behauptet. Wenn Gott dir sagt: „Du bist mit Ihm gestorben, begraben, auferweckt und samt Christus in himmlische Örter versetzt!“, wie kannst du überhaupt erwägen, ob dies Realität sei? Und ob dies Realität ist! Durch den Geist haben wir gemäss Kol. 2,9 1 bereits jetzt vollen Anteil an allen Herrlichkeiten Christi, denn wir sit- zen mit Ihm zur Rechten Gottes und können von dieser Position aus all die Dinge miterfahren und miterleben, die 1 „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.“

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